... zurück zur KWZ-Homepage  ... E-Mail an KWZ

                                ... das software-basierte Pädagogische Netzwerk

       Teacher-Net
     
unterstützt Sie sinnvoll

   bei der Computer-Schulung!

  ð netzweite Präsentation

  ð direkte Aufmerksamkeit

  ð schneller Überblick

  ð gezielte Hilfe

 1. Einführung   7. Erweiterte Funktionalität
 2. Teacher-Net mit / ohne Beamer   8. Expertenmodus
 3. Software-Distribution   9. Die verschiedenen Teacher-Symbole
 4. Installation der Software  10. Einschränkung der Freeware-Version
 5. Die Basisfunktionalität von TN  11. De-Installation
 6. Anpassung an den Klassenraum  12. Download-Bereich

 

 

1. Einführung      

Teacher-Net ist ein rein software-basiertes Pädagogisches Netzwerk auf Win­dows-Basis. Es arbeitet in einem beliebigen lokalen Netzwerk, auf dem das TCP/IP-Protokoll installiert ist. Aus unserer eigenen Erfahrung bei der Schulung mit päda­gogischen Netzen (Hardware-basiert: zu teuer, zu anfällig; Software-basiert: zu unüberschaubar, zu überfrachtet mit Funktionen) erwuchs bei uns die Idee für das Programm Teacher-Net. Oberstes Ziel bei der Entwicklung von Teacher-Net sollte nicht  ein möglichst großer Funktionsumfang, sondern die intuitive Erschließbarkeit des Programmes sein. Teacher-Net wurde entwickelt, um dem/r Unterrichtenden ein schnell erlernbares, einfach zu bedienendes Werkzeug in die Hand zu geben, das die Schulung per Computer in EDV-Räumen sinnvoll unterstützt.

 

Mit Teacher-Net kann der Dozent vom PC-Arbeitsplatz aus:

den Bildschirminhalt des Dozenten-Monitors
auf alle Studenten-PCs übertragen
alle Studenten-PCs dunkel schalten
(sperren)
den Bildschirminhalt eines Studenten-PCs auf den Dozenten-PC übertragen


Das Programm arbeitet vorwiegend im Snapshot-Modus (Übertragung von Einzel­bildern), kann in schnelleren Netzwerken aber auch einfach per Knopfdruck auf sequenzielle Übertragung umgeschaltet werden.

 

 

2. Teacher-Net im Einsatz - mit und ohne Beamer 

2.1 Teacher-Net in Kombination mit einem Beamer

Eine der Grundfunktionen von Teacher-Net ist das Dunkelschalten aller Studenten-PCs. Durch den Einsatz dieser Funktion in Kombination mit einem Beamer erreichen Sie, dass die volle Aufmerksamkeit der Studenten auf die Leinwand gerichtet ist.
Zudem sind alle Eingabemöglichkeiten über Tastatur und Maus im Zustand der Dunkelschaltung für alle Studenten-PCs gesperrt.

Teacher-Net ermöglicht das Übertragen (Senden) des Beamer-Bildes, d.h. des Dozenten-Bildschirms zusätzlich auf alle Studenten-Monitore. Somit können z.B. auch die Studenten in den „hinteren Reihen“ Texte bzw. Bilder erkennen, die ansonsten bei zu großer Entfernung von der Leinwand oder zu starker Sonneneinstrahlung nur zum Teil oder gar nicht mehr erkennbar wären.
Diese Senden-Funktion hat ein paar weitere positive Nebeneffekte: Der einzelne Student kann durch den eigenen Bildschirm-Inhalt nicht weiter abgelenkt werden. Zudem sind alle Eingabemöglichkeiten der Studenten gesperrt

Ein pädagogisches Netzwerk und ein Beamer stellen keine Konkurrenz-Medien dar, sondern ergänzen sich gegenseitig. Aus der Kombination der beiden Medien ergibt sich ein zusätzlicher Nutzen für Studenten und Dozenten: Teacher-Net ermöglicht es, den Bildschirminhalt eines beliebigen Studenten-PCs auf den Dozenten-PC und somit auf den Beamer zu übertragen. Damit kann der Dozent jeden gewünschten Studenten-PC-Bildschirm per Beamer für die ganze Klasse sichtbar machen.
Beispiel:
Der Dozent stellt eine Aufgabe und schaut sich nach einer Zeit die Lösungsansätze der einzelnen Studenten an. Ausgehend von einem Lösungsansatz, der per Teacher-Net und Beamer and der Leinwand präsentiert wird, erarbeitet die ganze Gruppe anschließend zusammen eine Musterlösung.


2.2 Teacher-Net ohne Beamer

Die Senden-Funktion von Teacher-Net ermöglicht es allen Studenten gleich­zeitig, den Bildschirminhalt des Dozenten-PCs einzusehen - ganz ohne Zuhilfenahme eines Beamers.
 Zusätzlich sind während dieses Senden-Zustandes sämtliche Eingabe­mög­lich­keiten an den Studenten-PCs gesperrt.

Während der Bildschirminhalt des Dozenten noch auf den Monitoren der Studenten verharrt, kann der Dozent in Ruhe an seinem PC weiterarbeiten, um z.B. die nächste Bildschirmpräsentation vorzubereiten. Diese Funktionalität entspricht der Freeze-Funktion bei leistungsfähigeren Beamern.

Teacher-Net erlaubt es nicht nur den Bildschirminhalt des Dozenten-PCs auf alle Monitore zu  übertragen. Teacher-Net ermöglicht darüberhinaus den Bildschirminhalt eines beliebigen  Studenten-PCs für alle Studenten sichtbar zu machen - was ein Beamer nicht zu leisten vermag.

 

 

3. Software-Distribution                                                                 

Teacher-Net gibt es in 2 Varianten. Zum Reinschnuppern in die Möglichkeiten von Teacher-Net bieten wir allen Schulen, Institutionen bzw. Firmen eine Freeware-Version des Programmes zum Download auf unseren Internetseiten an: www.kwz-online.de. Diese Version ist eingeschränkt auf das Senden und Dunkel-Schalten aller Studenten-PCs. Nicht möglich ist das Selektieren einzelner PCs und das Empfangen von PC-Bildschirminhalten. Diese kostenlose Freeware-Version kann frei benutzt und darf beliebig oft kopiert und weitergegeben werden. Dabei muss lediglich darauf geachtet werden, dass beim Weitergeben des Produktes alle Dateien (auch diese Dokumentation) komplett und in ihrem Originalzustand weitergegeben werden.

Es ist nicht erlaubt, das Programm bzw. Teile des Programmes zu verändern. Weiterhin ist es nicht erlaubt, für die Weitergabe dieser Freeware-Version von Teacher-Net eine Gebühr zu verlangen. Wir erklären uns mit der Distribution der Freeware-Version von Teacher-Net auf Freeware/Shareware-CDs einverstanden, sofern der Hersteller dieser CD uns ein Beleg-Exemplar zusendet.


Die Pro-Version unseres Programmes Teacher-Net bietet den vollen Funktions-Umfang des Programmes. Wir bieten diese Pro-Version von Teacher-Net in drei Lizenztypen an:

Raum-Lizenz

das Produkt kann in einem Netzwerk innerhalb eines Raumes auf beliebig vielen PCs benutzt werden

Haus-Lizenz

das Produkt kann innerhalb eines Hauses/Gebäudes innerhalb   beliebig vieler Räume auf beliebig vielen PCs benutzt werden

Instituts-Lizenz

das Produkt kann auf beliebigen PCs innerhalb einer Institution eingesetzt werden

Wir behalten uns im Einzelfall das Recht vor, zu entscheiden, ab wann wir von einer Instituts-Lizenz ausgehen. Bei lizenzrechtlichen oder sonstigen Fragen nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf!

 

 

4. Installation der Software

Das Programm-Paket Teacher-Net beinhaltet jeweils die folgenden Dateien:

  Freeware-Version

Pro-Version

Student-Verzeichnis KWZ Teacher-Net - Student.exe

KWZ Teacher-Net - Student.exe

Teacher-Verzeichnis

KWZ Teacher-Net - Teacher.exe
Teacher-Net Dokumentation.doc

 

KWZ Teacher-Net - Teacher.exe
User.dat
Classroom.ini
Positive.ini
Teacher-Net Dokumentation.doc


Es gibt keine explizite Installationsprozedur für die Programme. Es müssen lediglich die oben genannten Dateien jeweils in ein Verzeichnis auf dem Student- bzw. Teacher-PC kopiert werden. Empfehlenswert ist, pro PC ein Verzeichnis namens Teacher-Net anzulegen und dorthin jeweils die benötigten Dateien zu kopieren. 

Zum Betreiben des Netzwerkes muss lediglich auf den Studenten-PCs das Programm KWZ Teacher-Net Student.exe gestartet werden, auf dem Dozenten-PC entsprechend das Programm KWZ Teacher-Net Student.exe. Das Teacher-Programm und das Student-Programm finden „automatisch den Weg zueinander“, egal in welcher Reihenfolge sie gestartet werden. Es müssen auch keine TCP/IP-Adressen konfiguriert werden.

Nach dem Start des Student-Programmes bleibt dieses völlig unsichtbar im Hintergrund, auch in der Task-Liste wird es nicht mehr aufgeführt. Somit kann es von nun an bis zum Beenden der Windows-Sitzung auch nicht mehr aus dem Speicher entfernt werden.

(Lediglich bei Studentenarbeitsplätzen mit Windows NT ist das Student-Programm in der Task-Liste sichtbar - und kann dort auch aus dieser entfernt werden. An dieser Stelle war uns die Einhaltung des Sicherheitskonzeptes von Windows NT wichtiger als die ´Unsichtbarkeit´.)

Tipp:

Sie sollten das Student-Programm auf allen Studenten-PCs am besten so einrichten, dass das Programm bei Systemstart jeweils automatisch mit gestartet wird. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

i)

Sie erstellen eine Verknüpfung zu dem Student-Programm in dem      Startmenü-Ordner Autostart. (Bei englischsprachigen Systemen heißt dieser Ordner Startup).

ii)

Sie erstellen einen Aufruf des Student-Programmes in der System-Datei win.ini. Dazu fügen Sie folgende Zeile in der Sektion [windows] ein: run=C:\Teacher-Net\KWZ Teacher-Net - Student.exe

Im gerade erwähnten Eintrag gehen wir davon aus, dass ihr Student-Programm sich auf der Festplatte
C: im Verzeichnis
Teacher-Net befindet. Sofern sie das Student-Programm woanders abgelegt haben, müssen Sie natürlich den Pfad entsprechend anpassen.

iii)

Ein dritter, alternativer Weg ist ein Eintrag in der Registry. Dazu rufen Sie bitte das Programm regedit.exe und tragen dort im Run-Ordner (siehe Grafik) den kompletten Pfad des Student-Programmes ein:

 

Im obigen Beispiel liegt das Studentprogramm im Verzeichnis Win98. Wenn Sie Ihr Student-Programm in einen anderen Ordner kopiert haben, müssen Sie entsprechend den Pfad anpassen.
Nachteil
: Es ist etwas umständlicher einen solchen Eintrag anzulegen

Vorteil: Ein solcher Eintrag kann nicht so einfach entdeckt/entfernt werden.

Das Teacher-Programm kann je nach Bedarf zu jeder Zeit einer Windows-Sitzung aufgerufen werden. Es nimmt nach dem Aufruf sofort Kontakt mit allen aktiven Student-Programmen im Netzwerk auf. Wird das Teacher-Programm in einer Sitzung nicht mehr benötigt, kann es einfach beendet werden. Das Programm kann beliebig oft während einer Windows-Sitzung geöfnet und wieder geschlossen werden.

Tipp:

Falls Sie eine Verknüfung mit dem Teacher-Programm auf Ihrem Desktop  anlegen, können Sie in einer Windows-Sitzung zu jeder Zeit zentral und schnell auf das Programm zugreifen.

Hinweis:

Das Teacher-Programm merkt sich seine letzte Bildschirmposition und seine letzten Einstellungen für das Senden und den Empfang automatisch.


 

 

5. Die Basis-Funktionalität von Teacher-Net 

Das Programm Teacher-Net hat als Grundeinstellung im erweiterten Optionsfenster die Einstellung:   Senden / Dunkel - an alle;   Empfangen nacheinander - alle

Diese Einstellung soll auch für die Beschreibung der Basis-Funktionalität von Teacher-Net dienen. Als Ruhezustand wird dabei im Folgenden der Zustand angesehen, bei dem die 3 Aktions-Tasten (Senden / Dunkel / Empfang) des Teacher-Programmes grün sind - d.h. das Programm befindet sich im Ruhemodus. Als Teacher-PC soll im Folgenden der PC gelten, auf dem das Teacher-Programm aktiv läuft. Als Student-PCs sollen die PCs gelten, auf denen das Student-Programm als unsichtbares Hintergrund-Programm läuft. Es wird in den folgenden Beispielen weiterhin davon ausgegangen, dass sowohl Dozenten-PC als auch die Studenten-PCs die gleiche Bildschirmauflösung eingestellt haben.

 

Teacher-Bildschirm an alle Student-PCs senden

Drückt der Doeznt aus dem Ruhezustand auf die Senden-Taste, so wird sein Bildschirminhalt auf die Bildschirme aller Studenten-PCs übertragen. Das heißt, alle Studenten-PCs zeigen jetzt den gleichen Bildschirminhalt wie der Dozenten-PC. Die Studenten-PCs sind jetzt gesperrt für jegliche Tastatur- und Maus­eingaben. Die kleine Lampe in der Senden-Taste im Teacher-Programm erscheint während dieses Senden-Zustandes rot. Dieser Zustand hält an, bis ein zweites Mal auf die Senden-Taste gedrückt wird. Dadurch wird das Übertragen des Bildschirmes beendet: die Studenten sehen wieder ´ihren´ Bildschirm; die Studenten haben wieder die volle Kontrolle über ihre Rechner; die kleine Lampe in der Senden-Taste im Teacher-Programm erscheint wieder grün.

Hinweis: 

Damit das kleine Programmfenster des Programmes Teacher-Net beim Senden auf den Studenten-PCs selbst nicht sichtbar ist, wird kurzfristig vor dem Übertragen des Teacher-Bildschirms dieses Fenster ausgeblendet - daher das kurze Flackern diese Fensters.

Alle Student-PCs dunkel schalten

Drückt der Dozent aus dem Ruhezustand auf die Dunkel-Taste, so werden alle aktiven-PCs dunkelgeschaltet. Das heißt, alle Student-PCs zeigen jetzt - bis auf ein kleines Teacher-Net-Hinweis-Banner - einen schwarzen Bildschirminhalt an. Außerdem sind die Student-PCs jetzt gesperrt für jegliche Tastatur- und Maus-eingaben. Die kleine Lampe in der Dunkel-Taste im Teacher-Programm erscheint während dieses Dunkel-Zustandes rot.

Dieser Zustand hält an, bis ein zweites Mal auf die Dunkel-Taste gedrückt wird. Dadurch können die Studenten wieder ihren eigenen Bildschirm sehen; die Studenten haben wieder die volle Kontrolle über ihre Rechner; die kleine Lampe in der Dunkel-Taste im Teacher-Programm erscheint wieder grün.

Hinweis: 

Diese Funktion wird schneller ausgeführt, als die Funktionen Senden und Empfang, da hier kein Bildschirminhalt übertragen werden muss. Die Funktion ist somit auch bei ´langsameren´ Netzwerken direkt wirksam.

Empfang der Bildschirminhalte einzelner Studenten-PCs

Drückt der Dozent aus dem Ruhezustand auf die Empfang-Taste, so wird beim erstmaligen Betätigen dieser Taste der Bildschirminhalt des ersten aktiven Studenten-PCs (aus der PC-Liste im erweiterten Optionsfenster) auf den Dozenten-PC übertragen. Der Dozent sieht in dem Moment seinen eigenen Bildschirminhalt nicht mehr.  Die kleine Lampe in der Empfang-Taste im Teacher-Programm erscheint während dieses Empfang-Zustandes rot.

Dieser Zustand hält an, bis ein zweites Mal auf die Empfang-Taste gedrückt wird. Das beendet den Zustand des Empfangens. Der Dozent sieht wieder seinen ´eigenen´ Bildschirminhalt und die kleine Lampe in der Empfang-Taste im Teacher-Programm erscheint wieder grün.


Drückt der Dozent jetzt nocheinmal auf die Empfang-Taste, so wird ihm der Bildschirminhalt des nächsten Student-PCs (aus der Liste) übertragen. D.h., die Übertragung der Student-PCs erfolgt reihum durch die Liste aller aktiven Student-PCs.

Hinweis: 

Diese Funktion steht in der Freeware-Version nicht zur Verfügung.

Tipp: 

Sie können auch direkt zwischen den Zuständen Senden und Dunkel-
 schalten hin- und herschalten.

Pädagogischer
Tipp:

Vor dem ´Senden´ oder dem ´Dunkelschalten´ sollte sich der Dozent angewöhnen, die Studenten auf den Bildschirmwechsel hinzuweisen. Der Wechsel kommt sonst eventuell zu abrupt. Es sei denn, dies ist gewollt - z.B. beim ´disziplinierenden´ Dunkel­schalten

Unterschiedliche Bildschirmauflösungen an Teacher- und Student-PC:

Sind auf dem sendenden und dem empfangenden PC verschiedene Auflösungen eingestellt, so verhält sich das Programm Teacher-Net folgendermaßen:

 a)

 Ist die Auflösung auf dem sendenden PC kleiner als die des empfangenden PCs, so wird der empfangene (kleinere) Bildschirm zentriert auf dem Ziel-PC dargestellt mit einem schwarzen Rand an der Seite.

 b)

Ist die Auflösung des sendenden PCs jedoch größer als die Auflösung am Empfangs-PC, so ist nur ein Teil des empfangenen Bildes auf dem Ziel-PC zu sehen. Das empfangene Bild kann aber mit der (gedrückten) linken Maustaste verschoben werden, so dass es letztendlich ganz gesehen werden kann.

Generell ist aber anzuraten, dass bei Benutzung eines pädagogischen Netzes die Auflösungen der Bildschirme in einem Raum identisch sind.

 

 

6. Anpassung an den Klassenraum bzw. an das Netzwerk

Classroom.ini

Bei der Auflistung der aktuell aktiven Student-PCs werden normalerweise die ent-sprechenden TCP/IP-Adressen dieser PCs aufgelistet. Da diese Nummern nicht besonders aussagekräftig sind, ist es möglich eine Namensdatei anzulegen, die jedem dieser IP-Adressen einen lesbaren Namen zuordnet. Eine solche Namens-datei muss den Namen Classroom.ini tragen und muss im gleichen Verzeichnis liegen, in dem auch das Teacher-Programm zu finden ist. 

Bei der Auflistung der aktuell aktiven Student-PCs werden normalerweise die ent-sprechenden TCP/IP-Adressen dieser PCs aufgelistet. Da diese Nummern nicht besonders aussagekräftig sind, ist es möglich eine Namensdatei anzulegen, die jedem dieser IP-Adressen einen lesbaren Namen zuordnet. Eine solche Namens-datei muss den Namen Classroom.ini tragen und muss im gleichen Verzeichnis liegen, in dem auch das Teacher-Programm zu finden ist. 

 Zum Aufbau einer solchen Datei ist folgendes zu sagen:

Pro Zeile wird einer IP-Adresse ein Name zugeordnet. Am Anfang einer Zeile steht sofort die IP-Adresse, danach folgt ein Leerzeichen. Alle darauf folgenden Zeichen in der gleichen Zeile werden als Name für diese IP-Adresse angesehen.

Kommentarzeilen sind Zeilen, die mit „//“ anfangen. Diese Zeilen werden überlesen.  Auch Leerzeilen werden überlesen.

 

Beispiel einer Classroom.ini:

Auf den folgenden Abbildungen sehen Sie 2 Beispiele von Listen aktiver Student-PCs im erweiterten Optionsfenster:


Positive.ini

Sollten in Ihrem lokalen Netzwerk nicht nur die PCs einer einzigen Klasse vernetzt sein, sondern zum Beispiel mehrere PC-Räume mit ein und demselben Server, so würde normalerweise der Teacher-PC mit allen Student-PCs in diesem ´erweiterten Klassenraum´ kommunizieren können. Dies ist aber im Normalfall nicht erwünscht. Besser wäre z.B., dass pro PC-Raum ein Teacher-PC nur die PCs ´sieht´, die auch in diesemm Raum tatsächlich stehen. Zum Lösen dieses Problemes dient eine Datei namens Positive.ini, die ebenfalls im gleichen Verzeichnis liegen muss, wie das Teacher-Programm selbst. Der Aufbau dieser Datei ist gleich dem der Datei Classroom.ini. Der Sinn dieser Datei ist folgender: Nur die PCs, deren TCP/IP-Nummern in dieser Liste enthalten sind, werden vom Teacher-Programm als Student-PCs erkannt. Alle anderen aktiven Student-PCs werden vom Teacher-Programm ignoriert. Eine Beispieldatei gehört zum Programm-Paket der Pro-Version.

 

 

 

 

7. Erweiterte Funktionalität 

Zur genaueren Selektion der Studenten-PCs beim Senden/Dunkel­schalten und auch beim Empfangen muss zuerst das erweiterte Optionsfenster geöffnet werden. Dies geschieht durch Anklicken folgender Schaltfläche:

In diesem Fenster kann grundsätzlich mit einem Optionsschalter für das Senden / Dunkelschalten und mit einem weiteren für das Empfangen eingestellt werden, ob sich die Aktionen jeweils auf alle aktiven Studenten-PCs auswirken soll oder nur auf die durch Markierung ausgewählten PCs.

  Doppelklick = Direktempfang

Falls Sie einen PC-Monitor in dieser Liste direkt einsehen wollen, können Sie das am schnellsten erreichen, indem Sie mit der linken Maustaste einen Doppelklick auf diesen PC ausführen. Dadurch wechselt das Teacher-Programm sofort in den Empfangsmodus und veranlasst das entsprechende Student-Programm seinen Bildschirminhalt zu übertragen.

 

  Einzelne PCs selektieren

Durch Markieren eines oder mehrerer PCs in der PC-Liste im erweiterten Options­fenster können die Student-PCs ausgesucht werden:

 

 
Ÿ auf die der Dozent seinen Bildschirm übertragen kann

 

  Ÿ die der Dozent dunkelschalten kann

 

  Ÿ von denen er nacheinander den Bildschirm empfangen kann

 

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf einen Eintrag (TCP/IP-Nummer oder Name) in der PC-Liste wird dieser Student-PC für die folgenden Aktionen selektiert (markiert), bzw. durch nochmaliges Klicken auf den gleichen Eintrag wieder de-selektiert. Auch wird ein Studenten-PC de-selektiert, wenn man einen anderen Studenten-PC durch einen Klick mit der linken Maustaste selektiert.

 

Es können mehrere PCs gleichzeitig markiert werden mit den Windows-üblichen Zusatz-Tasten:          Strg (Steuerungs-Taste oder auch Control genannt)
        
ñ   (Shift-Taste oder auch Groß-Taste genannt)

 

Strg + Mausklick:     

Es können nacheinander beliebige Studenten-PCs markiert 
oder demarkiert werden.

ñ  +  Mausklick:   

Ist bereits ein Studenten-PC markiert, so werden durch Drücken der Shift-Taste und gleichzeitigen Mausklick auf einen weiteren Studenten-PC alle PCs markiert, die in der Liste zwischen den beiden markierten stehen; einschließlich der beiden markierten.

 

Tipp:     

Markieren / Demarkieren mit der rechten Maustaste:

 Alternativ können mit Hilfe der rechten Maustaste nacheinander beliebige Studenten-PCs in der PC-Liste markiert bzw. wieder demarkiert werden.

 

 

  Senden „ohne Zwischenstopp“

Ist der Dozenten-PC gerade im Zustand ´Senden´,  so sehen alle aktiven Student-PCs das zuvor gesendete Bild, bis letztendlich der Dozent das Senden beendet. Während des Senden-Zustandes kann der Dozent ganz normal an seinem PC weiterarbeiten. D.h., sein Bildschirminhalt kann sich verändern und stimmt danach nicht mehr mit dem gesendeten Bild überein. Möchte er jetzt, dass die aktiven Student-PCs statt seines ´veralteten´ Bildschirmes seinen aktuellen Bildschirm übertragen bekommen, so muss er normalerweise 2 Mal auf die Senden-Taste drücken: einmal um das Senden zu beenden, ein zweites Mal um das aktuelle Bild dann zu senden. Diesen Vorgang kann man abkürzen, indem man im Senden-Zustand mit der rechten Maustaste auf die Senden-Taste drückt. Der Student-PC erhält nun ohne Zwischenstopp (d.h. ohne das zeitweilige Wiedererscheinen seines Bildschirminhaltes) ein weiteres Bild vom Teacher-PC.

 

  Empfangen „ohne Zwischenstopp“

Im Empangs-Modus ist auf dem Teacher-PC der Bildschirminhalt eines Student-PCs zu sehen. Will der Dozent nun den Bildschirminhalt des nächsten Student-PCs aus der Liste der aktiven bzw. markierten Student-PCs sehen, so kann er dies beschleunigen, indem er mit der rechten Maustaste auf die Empfangs-Taste oder mit der rechten Maustaste auf das empfangene Bild drückt. Der Teacher-PC erhält nun ohne Zwischenstopp (d.h. ohne das zeitweilige Wiedererscheinen seines Bildschirminhaltes) den Bildschirminhalt des nächsten Sutdent-PCs.

Wenn entweder das Teacher-Programm inaktiv ist (d.h. weder Senden bzw. Dunkelschalten, noch Empfangen ist aktiv) oder das Programm sich schon im Empfangsmodus  befindet, dann gibt es eine schnelle Art, einen bestimmten PC sofort zu ´empfangen´: Öffnen Sie das Optionsfenster und doppelklicken Sie auf den gewünschten PC. Schon wird dessen Bildschirminhalt an den Teacher-PC übertragen.

 

  Der Teacher-Net Power-Key

IIm erweiterten Optionsfenster kann durch Anklicken des Buttons ´Info´ das Info-Fenster aufgerufen werden. Dort ist unter anderem die aktuelle Einstellung des Power-Keys zu sehen. Der Power-Key stellt die Tastatur-Alternative (statt der rechten Maustaste) für die beiden Funktionen Senden bzw. Empfangen „ohne Zwischenstopp“ dar. In diesem Fenster kann die Tastenkombination für den Power-Key eingesehen und verändert werden. Zu empfehlen ist hier eine Tastenkombination aus Strg- oder Alt-Taste mit einer Funktions-Taste, z.B. die Tastenkombination: Strg + F12

Nach dem Eintippen der Tastenkombination wird die Auswahl durch Anklicken der Taste
ß bestätigt.

 

Tipp:      

Die gelben Hinweis-Fenster, die erscheinen, wenn man die Maus über eine der 3 Programm-Tasten (Senden, Dunkel, Empfang) navigiert, zeigen immer den/die Student-PC/s an, die von der entsprechenden Taste beim Drücken betroffen wären. Dies gilt auch für das Empfangen „ohne Zwischenstopp“.

 

  Ein Bild „weiterreichen“

Der Dozent kann nicht nur seinen Bildschirminhalt auf ausgewählte/alle Student-PCs übertragen, er kann auch einen beliebigen Student-PC-Bildschirminhalt an ausgewählte/alle Student-PCs senden.Das erreicht er ganz einfach durch folgende vier Schritte:

     a) Markieren eines gewünschten Student-PCs zum Empfang
          (der Optionsschalter „Empfang nacheinander“ muss auf „markierte“ stehen)

     b) Übertragen des Student-PC-Bildschirms auf den Dozenten-PC durch
          Klicken auf die Empfang-Taste

     c) Markieren der gewünschten bzw. aller Student-PCs zum Senden

     d) Klicken auf die Taste „Senden“

 

 

 

 

 

8. Expertenmodus


Die beiden folgenden Funktionen sind eher bei schnelleren Netzwerken (z.B. 100 Mbit/s) angebracht:

 

  Dauerempfang / Dauersenden

Ist der Teacher-PC im Senden-Modus, so kann durch Drücken der Scroll-Lock-Taste (bei manchen Tastaturen auch Rollen genannt) das Dauer-Senden eingeschaltet werden. Nach Betätigung der Taste leuchtet die entsprechende Diode auf der Tastatur und zusätzlich erkennt man diesen Modus am roten Punkt im Symbol des Dozenten-PCs auf der Titelzeile von Teacher-Net. Beim Dauersenden wird der Dozenten-Bildschirm nicht nur einmalig auf die Student-PCs übertragen sondern in einem Rhythmus von etwa 1-2 Sekunden. So kann der Dozenten-PC nicht nur ein Standbild sondern auch die gemachten Veränderungen auf die Student-PCs übertragen. Wird auch nicht jedes Bild übertragen, so kann doch sehr gut mitverfolgt werden, was auf dem Dozenten-PC vor sich geht.

 

  Remote-Zugriff auf Student-PC

Ist der Dozenten-PC im Empfangs- oder im Dauer-Empfangsmodus, so kann durch Anklicken des Symbols mit den 3 Bildschirmen nebeneinander auf der Titelzeile von Teacher-Net in den Remote-Modus gewechselt werden. Dies erkennt man daran, dass das angeklickte Bildschirmsymbol (genauer der mittlere Bildschirm) rot wird. Jetzt kann der gerade angewählte Student-PC per Tastatur und Maus auch vom Dozent bedient werden.

Achtung:  Diese Funktion ist mit Vorsicht zu genießen, da zum einen die Tastatur-Eingaben des Users am Student-PC als auch die Tastatur-Eingaben des Dozenten am Dozenten-PC als konkurrierende Eingaben am Student-PC ankommen.


Zum anderen sind die Bildschirm-Reaktionen auf gemachte Eingaben des Dozenten, ob mit Maus oder Tastatur, nur verzögert zu sehen.  Durch nochmaliges Anklicken des Symbols der 3 Student-PCs wir der Remote-Betrieb wieder ausgeschaltet. Das Symbol verliert wieder seine rote Farbe. Alternativ dazu kann auch durch Anklicken der Empfang-Taste der Empfang komplett beendet werden. Dann erlischt ebenfalls der Remote-Zustand.

 

 

 

 

 

9. Die verschiedenen Symbole des Teacher-Programmes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Einschränkung der Freeware-Version

 

Wie bereits vorher erwähnt, enthält die Freeware-Version zwei entscheidende Ein-schränkungen gegenüber der Pro-Version des Programmes Teacher-Net:

            - Es ist kein Empfang möglich.

             - Es ist  kein Selektieren von PCs für das Senden/Dunkelschalten möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. De-Installation  

Das Programm Teacher-Net ist recht einfach zu de-installieren. Es brauchen nur die jeweiligen Teacher-Net-Verzeichnisse auf den Student- bzw. Teacher-PCs entfernt zu werden. 

 
Wurde auf den Student-PCs ein Autostart-Eintrag vorgenommen (siehe Tipp unter Punkt 3.), so sollte dieser Eintrag auch entfernt werden. 

 
Wurde zusätzlich auf dem Teacher-PC eine Verknüpfung zum schnelleren Programm-Aufruf auf den Desktop gelegt, so sollte diese Verknüpfung gelöscht werden.

 

 

 

 

 

 

12. Downloadbereich

Auf unseren Internet-Seiten können Sie jeweils die aktuellste Programm-Version herunterladen. Dies gilt sowohl für die Freeware- als auch die Pro-Version. Desweiteren versuchen wir, soweit wie möglich auf Kritiken bzw. Wünsche Ihrerseits bei der Pflege des Programmes einzugehen.

Zu diesem Zweck wünschen wir uns von Ihnen, egal ob Sie Benutzer der Freeware-Version oder der Pro-Version sind, dass si
e uns einen kurzen Erfahrungsbericht mit Kritiken, Lob oder  auch Änderungs- bzw. Erweiterungswünschen zumailen oder zufaxen. Wir freuen uns auf eine rege Kommunikation!

   
   

 
 ... zum Download-Bereich!
 Teacher-Net Freeware-Version - (tn.zip 536 KB) - Stand: 08.02.2006
 +  inklusive Dokumentation (Word-Format)

 Zum kostenlosen Download klicken Sie bitte das Diskettensymbol an! 

 Teacher-Net Dokumentation als PDF-Datei (tn.pdf 254 KB) - Stand: 04.01.2007
 
 Zum kostenlosen Download klicken Sie bitte das Diskettensymbol an!
  
  
  
    
Sie erhalten die Pro-Version von Teacher-Net zu folgenden Preisen:

 

  1-Raum-Lizenz   79,-  Euro
  2-Raum-Lizenz   139,-  Euro
  3-Raum-Lizenz 179,-  Euro
  4-Raum-Lizenz 199,-  Euro
  5-Raum-Lizenz 249,-  Euro
  8-Raum-Lizenz 299,-  Euro
10-Raum-Lizenz 349,-  Euro

Weitere Lizenz-Typen auf Anfrage.
 

Die Preise verstehen sich inklusive 19% Mehrwertsteuer und zuzüglich einem Versandkosten-Anteil von 2,80 Euro.

 

 

Bestellungen können Sie entweder direkt per E-Mail (info@kwz-online.de) vornehmen, oder Sie schreiben / faxen uns eine schriftliche Bestellung zu:



   KWZ Software & Service GmbH
   Fischbachstr. 86
   66125 Saarbrücken

   Tel. 0 68 97 - 790 88-0
   Fax 0 68 97- 790 88-99